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Um mich selbst kurz zu beschreiben: Ich bin Pottfriesin (im Ruhrgebiet aufgewachsen, in Ostfriesland heimisch geworden), „einfach Christ“ (habe in der evangelischen Landeskirche Jesus Christus entdeckt, lebe meinen Glauben mit Christen aus verschiedenen Denominationen und habe in einer freien evangelischen Kirche eine geistige Heimat gefunden) und ein chronisches Chamäleon (siehe auch „Daseinsformen“). 

 
 

Im Grunde bin ich vermutlich langweilig, weil ich mich nicht auf eine Farbe in meinem Leben festlegen lasse. Meistens bin ich grün und hoffnungsvoll, eher unauffällig zwischen den Zweigen und Blättern des Lebens. Ich bin anpassungsfähig, betrachte gerne neue Welten von innen heraus – doch dann kommt der Zeitpunkt, an dem ich wieder meine Farbe wechsele und vielleicht auch mal bunt und schillernd bin; der Künstlertyp.    

Meine Auffassungsgabe ist genauso dehnbar wie die Augen eines Chamäleons; ich übe mich zumindest in Weitsicht und "Über den Tellerrand schauen". Meine Ideen kommen und gehen wie die hervorschnellende Zunge meines grünen Tierfreundes und inspirieren meinen Geschmackssinn.  

Zugegeben: Ein Chamäleon ist nicht das schönste Tier; das will ich auch gar nicht sein. Aber ich möchte die Schönheit des Lebens entdecken, aufspüren und weitergeben. Aus Gottes Perspektive Menschen und Situationen in ihrer eigenen Schönheit erkennen, sie mit Worten einfangen und ausdrücken. Fragen aufwerfen, auch mal unbequem sein, neue Wege gehen – sei es mit Humor oder durch Dramatik. 

 

Meine eigene Lebensgeschichte ist genauso geprägt: Ich habe viel Situationskomik erlebt und amüsiere mich schnell. Aber ich kenne auch die Schattenseiten des Lebens, Verlust und Trauer. Das vereine ich auch in dem, was ich schreibe, und zeige es aus verschiedenen Facetten. Wie ein Chamäleon eben.

 
 

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